Mathilde und der Schmetterling
Mathilde, der schwarz-weiß gefleckte Kater, war immer ein bisschen anders als die anderen Katzen in seiner Nachbarschaft. Einige seiner Nachbarn hatten sich gewundert, warum er einen Mädchennamen hatte, aber Mathilde störte das nicht. Er fand, dass der Name gut zu ihm passte, und außerdem war er ja auch einzigartig, wie der Schmetterling, den er eines Tages traf.
Eines sonnigen Nachmittags saß Mathilde auf der Fensterbank und beobachtete das Treiben auf der Straße. Plötzlich bemerkte er einen wunderschönen Schmetterling, der durch den Garten tanzte. Mathilde war so fasziniert von dem Schmetterling, dass er beschloss, ihm zu folgen.
Er folgte dem Schmetterling durch den Garten, durch das Gebüsch und schließlich in den nahegelegenen Park. Als Mathilde den Schmetterling einholte, landete er auf einer Blume und Mathilde blieb stehen, um ihn zu beobachten. Der Schmetterling schien sich von Mathildes Anwesenheit nicht zu stören, und Mathilde dachte, dass er vielleicht ein neuer Freund sein könnte.
„Hi, ich bin Mathilde“, sagte Mathilde schüchtern zu dem Schmetterling. „Ich weiß, ich habe einen Mädchennamen, aber ich bin eigentlich ein Junge.“ Der Schmetterling flatterte mit seinen Flügeln und landete auf Mathildes Nase. Mathilde lachte und wusste, dass er in diesem Moment einen besonderen Freund gefunden hatte.
Mathilde und der Schmetterling verbrachten den ganzen Nachmittag im Park, spielten und genossen das warme Sonnenlicht. Als es Zeit war, nach Hause zu gehen, wusste Mathilde, dass er den Schmetterling freilassen musste. Aber er war glücklich, dass er einen neuen Freund gefunden hatte und wusste, dass er ihn bald wiedersehen würde.
In den folgenden Tagen und Wochen besuchte Mathilde den Park regelmäßig und traf sich mit dem Schmetterling. Die beiden wurden unzertrennliche Freunde und Mathilde wusste, dass er mit dem Schmetterling etwas Besonderes gefunden hatte.
Auch wenn er einen Mädchennamen hatte, wusste Mathilde, dass es nichts ausmachte. Er war wer er war und hatte den Schmetterling an seiner Seite, der ihn so akzeptierte, wie er war.